Pflegetips für Kunstnägel
Der Kunstnagel dient als Schutz und Ersatz Ihres Naturnagels, d.h. bei groben Stössen muss der Kunstnagel brechen, z.B. bei Überlastung des Nagelbetts. Künstliche Nägel dienen hauptsächlich der gleichmässigen Verschönerung, Verlängerung und für das Selbstbewusstsein der Frau. Kunstnägel sind nicht dazu gedacht, dass sie als Werkzeuge benutzt werden können.

Mit Gel oder Acryl verstärkte Naturnägel sind wesentlich stärker als die eigenen Nägel. Wenn Sie mit Ihren Kunstnägeln achtsam umgehen, müssen Sie nie mehr zu Hause Zeit verschwenden mit Feilarbeit, und Ihre Nägel haben alle die gleiche Länge und Form.


Wie pflege ich meine Hände und Nägel richtig?

Ein immer während diskutiertes Thema
Kennen Sie das auch?

trockene Häutchen
trockene Hände
splissige Nägel

Natürlich, überall laufen die Heizungen und Klimaanlagen auf hoch Touren. Trockene Luft macht uns allen zu schaffen, besonders der Haut. Jede Frau die etwas auf sich hält, so wie Sie und ich, cremt sich morgens und abends das Gesicht und den Körper mit einer feuchtigkeits Creme ein, damit sie elastisch und angenehm bleibt. Sie ist der Kälte und Trockenheit komplett ausgeliefert. So auch die Hände!
Und desshalb gilt auch bei den Häutchen, Händen und Nägel die gleichen Prinzipien, damit auch hier die Elastizität und Geschmeidigkeit vorhanden bleibt. Aber was brauchen wir denn, damit es so ist und bleibt?

Häutchen Pflegestift
Handcreme
Nagelöl

Diese drei Produkte gehören heutzutage in jede Handtasche. Jedoch stellt sich hier wieder die Frage, welches ist das Beste? Bei der heutigen Auswahl ist es nicht ganz einfach das Richtige zu finden, sagen Sie?!
Ich sage Ihnen, es macht keinen Unterschied von welchem Hersteller Sie die drei Produkte wählen Hauptsache ist, dass die erwähnten Produkte täglich mindestens 1 - 2 mal aufgetragen werden.
Aber ich habe doch keine Zeit? Wann soll ich denn all diese drei Produkte anwenden?
Des Rätsels Lösung!

nach der Dusche
Zugfahrt

Pause
Toilette
Feierabend

Fernsehabend

einfach mal zwischendurch. Sie werden sehen wie herrlich dieses Gefühl ist, geschmeidig weiche Hände zu haben und dies mit einem Minimalaufwand von ca. 5 Minuten pro Anwendung. Machen Sie den Test!

Viele Kunden leiden an sehr trockener Haut, haben ständig Risse und fühlen sich auch sehr unwohl dabei. Mein Tipp wie man dies aus der Welt schaffen kann:
Feierabend, es sich so richtig gemütlich machen und sich einfach 10 - 15 Minuten Zeit nehmen, eine Schüssel mit warmem Olivenöl und Meersalz auf die Oberschenkel nehmen. Die Hände gut mit diesen beiden natürlichen Produkten einreiben, damit sich die Haut regenerieren kann. Dies ist ein kleiner Tipp wie auch Sie ihn verwenden können, wenn Sie solche rissigen Hände und Häutchen haben. Danach die Hände gut waschen und abtrocknen, zu guter Letzt darf die Handcreme nicht fehlen, denn die Haut dankt es Ihnen.


Wichtig Wichtig Wichtig !!!!

Fakten über Fakten die Sie, liebe Kundin interessieren sollten!!!



Von August 2005 bis März 2006 habe ich die Ausbildung zur dipl. Naildesignerin gemacht. Das erste halbe Jahr, war mühsam, teuer, kompliziert, nervenaufreibend und sehr schwer.

Warum eigentlich, fragen Sie sich womöglich?

Es ist doch so einfach, das könnten Sie doch auch nicht wahr?
Ein bisschen feilen, Gel oder Acryl auftragen, wieder ein bisschen feilen, French auftragen,
versiegeln und fertig. Sie können es versuchen? Diverse Kataloge bieten Ihnen ja ein Homeset für wenig Geld an, jedoch werden Sie sehr schnell damit aufhören. Da Sie sich ca. 4-6 Stunden Zeit nehmen müssen, um gerade mal ansehnlich aussehende Nägel herzuzaubern.

Hört sich sehr einfach an, ist es aber nicht. Leider gibt es im Moment unheimlich viele
neue Nagelstudios die wie Pilze aus dem Erdboden schiessen. Die einen sind versierte
Nagelkosmetikerinnen, die sich Zeit genommen haben um ein effizientes und offizielles Studio aufzubauen und zu eröffnen. Aber es gibt auch viele, leider zu viele Nagelkosmetikerinnen die gerade mal einen Kurs besucht haben und sich Nagelkosmetikerin/Naildesignerin etc. nennen.

Ich sehe sofort, welches seriös gearbeitete Nägel sind und andere wo sich
die Ausgaben in keiner Weise gelohnt haben.

Es gibt sogar Nagelkosmetikerinnen/Naildesignerinnen, die machen die Nägel auf dem Bügelbrett zu Hause!

Ich bin der Meinung das Sie liebe Kundin, sich ein paar Fragen stellen sollten:

Wo hat die Nageldesignerin gelernt oder hat sie gar kein Zertifikat?

Wie lange brauchte Sie bei einem Set oder Auffülltermin?

Welche Hygiene Massnahmen hat die Nagelkosmetikerin/Naildesignerin geboten oder eben nicht?

Mit welchem Produkt arbeitet Ihre Nagelkosmetikerin/Naildesignerin, ist es denn relevant?

Wie ist Ihre wirkliche Zufriedenheit, oder bleiben Sie weil Sie sich nicht getrauen zu wechseln?

Was hält Sie bei Ihrer Nagelkosmetikerin/Naildesignerin?

Warum haben Sie die Nagelkosmetikerin/Naildesignerin gewechselt?

Hat Ihre Nagelkosmetikerin/Naildesignerin immer schöne Nägel oder sehen diese nicht besonders aus?

Das sind Fragen über Fragen, jedoch werden diese sinnvoll, wenn Sie liebe Kundin, diese
mal ganz ernsthaft überdenken.

Mir ist es wichtig, solche Informationen an Sie weiterzugeben, weil es unheimlich viele schwarze Schafe unter uns Nagelkosmetikerinnen/Naildesignerinnen gibt und ich Sie schützen möchte. Es ist nicht relevant wohin Sie gehen, aber holen Sie sich so viele Informationen wie Sie nur können.

Wenn bei Ihnen nur der Preis zählt und die Qualität Sie nicht interessiert, dann haben Ihre Nägel VERLOREN!!!!

Kennen Sie das vielleicht?

Fräser gleich Hitze und Schmerzen?
Rote Ringe auf dem Nagelbett nach jedem Auffülltermin?
Dicke und unförmig gearbeitete Nägel?
Schmerzen beim Feilen?
Unheimlich viel Staub im Studio?
Keine Desinfektion vor der Behandlung?
Kein Staub Absauggerät?

Wenn Ihnen all die oben aufgeführten Informationen oder auch nur eine davon bekannt vorkommt, dann sollten Sie sich überlegen ob Sie wirklich am richtigen Ort sind.

Mit diesen Zeilen möchte ich all die guten und sehr guten Nagelstudios hervorheben, denn die haben sich Ihren Besuch verdient.

Was die anderen Nagelstudios angeht, wurden genug Fakten dargelegt um Sie von der Professionalität Ihrer Nagelkosmetikerin/Naildesignerin in Kenntnis zu setzen.

Und nun wünsche ich Ihnen eine wundervolle und Informationsreiche Zeit.



Warum kommt die „French Manicure“ eigentlich aus Frankreich?

Zum ersten Mal tauchte die „französische Manicure“, im vorletzten Jahrhundert in Frankreich auf. Die Franzosen - in den kleinen Raffinessen des Alltags schon immer erfindungsreich - wollten schlichtweg vermeiden, dass man eventuellen Schmutz unter den Fingernägeln sah. Daher bemalten sie die Unterseiten ihrer Nagelspitzen mit weißer Farbe. Der Nagelweißstift ist ein bis heute überliefertes Relikt aus dieser Zeit.

Die klassische Form der French Manicure – natürlicher Nagel, weiße Spitze - ist als der Trend für gepflegte Nägel in den letzten Jahren aus der Nagelkosmetik nicht mehr wegzudenken. Trendsetter für den natürlichen Look waren die Modells auf den Pariser Catwalks. Die Makeup-Stylisten lieben die French Manicure bis heute, denn sie hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber farbigen Lacken: Sie passt zu jedem Outfit, sieht immer gepflegt aus und lässt Hände und Nägel strahlen.

Bei der Kreation einer French Manicure unterscheidet man verschiedene Methoden:

Die Urvariante:

Nagelunterseite mit einem Nagelweißstift betonen

Die klassische Variante:
Grundierung mit French Base Lack, Betonung der Spitze mit eine Tip-Whiter-Lack (mit Hilfe einer Schablone), abschließendes Finish mit einem glänzenden Überlack

Die permanente French Manicure:
Hier wird der Nagel zunächst mit einem transparenten Nagelgel umhüllt, die weiße Spitze wird dann nicht mit Nagellack betont, sondern mit einem weißen, lichthärtenden Nagelgel modelliert. Nach dem Aushärten der lichthärtenden Gele unter einer UV-Lampe hält die French Manicure für mindestens 4 Wochen und nebenbei sind die Nägel um das 40-fache stärker als vorher!Egal, für welche Variante man sich entscheidet – ein gepflegtes Äußeres heißt auch gepflegte Nägel. Gepflegte Nägel und French Manicure gehören einfach zusammen – das wissen die Franzosen und inzwischen auch Millionen Frauen weltweit.
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Schneiden oder knippsen Sie verstärkte Nägel niemals ab, da das Material sonst absplittert. Feilen Sie Ihre Nägel nur, wenn es unbedingt notwendig ist, dies dann aber nur an den Front-Seiten, niemals an den Seitenlinien

Füllen Sie Ihre Nägel in regelmässigen Abständen auf (3 bis 4 Wochen). Es wird empfohlen, mit dem Auffüllen nicht länger als 4 Wochen zu warten. Durch das Wachstum der Nägel verschiebt sich das Material, welches auf dem Nagel nach einem anatomischen Aufbau modelliert wurde, nach vorne. Wenn die Nagelspitze zu schwer wird und der Stresspunkt in der Mitte des Nagels zu dünn wird, besteht die Gefahr, dass die Nägel brechen oder das Material sich löst (Hebelwirkung)

Tragen Sie bei groben Reinigungs-Arbeiten Handschuhe, ebenso wie beim Kontakt zu starken Reinigungsmitteln

Benutzen Sie unbedingt acetonfreien Nagellackentferner


Vor dem Auffüll-Termin dürfen die Hände weder gewaschen noch eingecremt werden

Gewöhnen Sie sich an, mit langen Fingernägeln die Gegenstände anders anzugreifen, z.B. Büchsen mit dem Zeigefinger seitlich zu öffnen, und kleinere Gegenstände mit den Fingerkuppen aufzuheben

Besondere Gefahren um sich die Nägel zu brechen sind Autotüren, Schubladen, Griffe, die von unten her angefasst werden müssen (Geschirrspühler), oder Tetrapacks welche man zum Öffnen eindrücken muss, Fenster bei denen man sich die Finger einklemmen kann, Getränkedosen etc. Benutzen Sie gerade zum Öffnen von Tetrapacks und Dosen einen Kugelschreiber oder ein Messer, und benutzen Sie nicht Ihre Nägel dazu.

Tun Sie mit Ihren Kunstnägeln nichts, was Sie nicht auch mit Ihren Naturnägeln machen würden.


Verschiebungen / Absagen / Diverses

Bitte kommen sie pünktlich zu den vereinbarten Terminen
.
Jede Verspätung kann zu Einbussen der Behandlung führen. So kann zum Beispiel ein French nicht mehr gemacht werden oder die Nägel können nicht mehr lackiert werden. Beachten Sie, dass die Behandlung dann trotzdem zum vollen Preis verrechnet werden muss.
Unentschuldigtes Nichterscheinen zu einem Termin wird zu 100% in Rechnung gestellt. Bei Stammkundinnen drücke ich einmalig ein Auge zu, wenn es begründet werden kann, z.B. verschlafen zu haben. Kann ja mal passieren!

Verschiebungen bitte ich Sie, mir wenn möglich 48 Stunden im Voraus mitzuteilen, damit ich den Termin einer anderen Kundin vergeben kann. Bei Verschiebungen innerhalb weniger als 24 Stunden wird der Termin zu 50% in Rechnung gestellt, da ich in dieser kurzen Zeitfrist keine Ersatzkundin auftreiben kann.

E-Mails sowie SMS werden von Samstag ab 12.00 Uhr bis Montags um 7.30 Uhr nicht gelesen und somit auch nicht beantwortet. Absagen über diese Kommunikationsmittel übers Wochenende werden nicht akzeptiert.

Reklamationen müssen innert 72 Stunden erfolgen. Bitte kommen sie, falls irgendetwas nicht zu ihrer Zufriedenheit sein sollte, im Studio vorbei, damit wir uns gemeinsam das Problem anschauen können. Zusammen werden wir dann ganz bestimmt die beste Lösung finden.

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Nagellack- So hält er richtig gut


Strahlendes Rot, natürliches Pastell oder flippiges Blau – auf den Nägeln scheint die Freiheit grenzenlos zu sein. Zumindest, was die Farben angeht. Doch nicht jeder Nagellack hält was er verspricht und lässt das Lackieren eher in Frust statt in Lust ausarten. Gründe dafür gibt es viele: Die Qualität des Lacks, das richtige Auftragen und die richtige Vorbehandlung des Nagels tragen dazu bei, dass die Nägel lange in satter Farbe und schönem Glanz strahlen.

Gewusst wie, dann hält der Nagellack länger
Bevor man die Nägel lackiert, sollten sie fettfrei und sauber sein. Auf einer fettfreien Fläche haftet jeder Lack besser, auch der Nagellack. Dies erreicht man durch einen guten, nicht rückfettenden, Nagellackentferner oder durch Behandlung mit der Reinigungsfeile. Anschließend sollte die Nagelhaut zurückgeschoben oder entfernt werden. Bitte nie schneiden, sondern einen Nagelhautentferner benutzen. So wächst die Nagelhaut nicht stärker nach.

Beim Lackieren darauf achten, dass kein Lack auf die Nagelhaut kommt. Dadurch wird die Haltbarkeit wesentlich beeinträchtigt, da der Lack dann am Nagelbett schnell abplatzt. Vor dem Farblack einen Unterlack auftragen. Er schützt die Nagelplatte vor Verfärbungen und macht den Nagellack noch haltbarer. Dann den Farblack auftragen, gut trocknen lassen und einen Überlack verwenden. Er schützt den Farblack vor Beschädigungen und bewahrt länger den Glanz.

Ein guter Nagellack hat seine Qualitäten
Nagellacke gibt es in allen Farbvariationen aber auch in den unterschiedlichsten Qualitäten. Ein guter Nagellack zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er lange auf den Nägeln haftet. Erkennen kann man einen guten Lack aber schon an seinem Auftrageverhalten. Lässt er sich leicht und streifenfrei auftragen, dickt in der Flasche nicht ein und bleibt stabil, dann hat er schon einige Qualitäten, die ein hochwertiger Nagellack haben sollte. Ein rundum perfekter Nagellack trocknet zudem schnell, hält lange und splittert nicht ab, ist wiederstandsfähig und bewahrt lange seinen Glanz.

Doch gerade hier teilt sich die Spreu vom Weizen, denn: Schnelltrocknende Nagellacke splittern leichter ab. Nur gute Nagellacke schaffen den Spagat zwischen hoher Widerstandsfähigkeit, langer Haltbarkeit und einer rasanten Trocknungszeit. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der Pinsel. Optimal geformt nimmt er genau die Menge an Nagellack auf, die man für einen Nagel braucht. Zugestehen sollte man ihm aber, dass er einmal an der Flasche abgestreift wird. Die Form des Pinsels sollte so geschaffen sein, dass er nicht zu sehr „spreitet“, also beim Auftragen zu breit wird. Schwierig kann das Auftragen mit einem Pinsel werden, der zu schmal ist oder dessen „Haare“ zusammenkleben. Ein hochwertiger Nagellack hat also auch einen guten Kompagnon in Form eines optimal geformten Pinsels. Die hohe Qualität von Nagellack und Pinsel sind Garant dafür, dass nicht nur das Auftragen schnell und präzise geht, sondern das Ergebnis auch lange schön bleibt. So wird das Lackieren ganz bestimmt zur Lust und nicht zum Frust.

Die Form der Fingernägel

Frauen lieben gepflegte, lange Fingernägel.
Schon bei den Pharaonen und in den chinesischen Kaiserdynastien war ein gepflegter und geformter Nagel „en vogue“. Im 14. Jahrhundert trugen vornehme spanische Senoritas etwa 20 Zentimeter lange Fingernägel, die auf Hochglanz poliert wurden, um so richtig Eindruck zu machen. Um 1900 schwor man auf robuste Metallscheren und Metallfeilen, um die Nägel in eine neue Form zu bringen. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Heute weiß man, dass die richtige Feiltechnik und die passende Nagelform zu noch schöneren und gesünderen Nägeln verhilft.


Schneiden? Abgelehnt!
Auch heute noch haben Scheren, Nagelknipser und -zangen eine fast magische Anziehungskraft. Sie verleiten geradezu dazu, die Nägel damit zu bearbeiten. Es geht schön schnell und ganz einfach. Doch: all diese mechanischen Geräte schädigen die Nagelplatte. Durch das Schneiden und den Druck auf den Nagel entstehen mikroskopisch feine Risse in der Nagelplatte, die zu Nagelspliss führen.

Um die Nägel professionell in Form zu bringen, sollten nur hochwertige Nagelfeilen verwendet werden. Metallfeilen gehören definitiv nicht dazu und sollten auf keinen Fall für die Fingernägel benutzt werden. Besser sind nagelschonende Sandblattfeilen. Im Gegensatz zu einer Metallfeile entsteht beim Feilen mit einer Sandblattfeile keine Reibungshitze. Sie ist ein Grund dafür, dass die Nagelspitze beim Feilen aufgeraut wird. Dies führt wiederum zu Nagelspliss und zu brüchigen Nägeln.

Je nach Nageltyp sollte die geeignete Körnung (Grit) gewählt werden. Dabei gilt die Faustregel: Je höher die Gritzahl, desto feiner die Nagelfeile. Nagelfeilen mit einer sehr hohen Gritzahl eignen sich hervorragend, um dünne, weiche Nägel schonend zu kürzen und in Form zu bringen. Splissende Fingernägel stellen nicht nur an die Pflege besondere Ansprüche, sondern auch an die Nagelfeile. Hier sollte nur eine Spezialfeile zu Einsatz kommen, um den geschwächten Nagel nicht zusätzlich zu schädigen. Eine Feile mit niedriger Gritzahl eignet sich für problemlose, starke und stabile Fingernägel.

Kristall- und Mineralfeilen sind nicht nur sehr schonend, sie versiegeln schon beim Feilen die Nagelkante. Während des Feilens legen sich feinste Mineralpartikel in die Zwischenräume der einzelnen Keratinschichten. Dadurch wird die Nagelkante besonders glatt. Feuchtigkeit, Chemikalien aus Reinigungsprodukten oder andere nagelstrapazierende Stoffe können nicht mehr in die Nagelspitze eindringen und die Keratinschichten voneinander lösen. Die Nagelspitze gewinnt an Stabilität und ein ganz entscheidender Faktor, der zu Nagelspliss führt, wird ausgeschlossen. Doch egal welche Feile: Generell gilt es, nur parallel zu Nagel zu feilen, niemals schräg!

Die richtige Form
Um die richtige Form zu finden, sollte die natürliche Stütze des Nagels, also das Nagelbett, berücksichtigt werden. Spiegelt sich die Form des Nagelbetts in der gesamten Form des Fingernagels wider, sieht die ganze Hand gleich viel harmonischer aus. Die Seitenlinie des Nagels sollte bei leichtem Druck auf die Fingerbeere eine Verbindungslinie mit der Nagelfurche bilden.

Auch die Form der Fingernägel unterliegt modischen Strömungen. Galten vor Jahren noch spitze Nägel als „hip“, sind es heute eher gerade gefeilte Nägel, die im French Look erstrahlen. Doch nicht jede Nagelform passt zu jeder Hand. Deshalb sollte die Manicure-Stylistin ihrer Kundin beratend zur Seite stehen, um die optimale Form für die Fingernägel zu finden.

Nagellack - Der kleine Zauberer
Selbst durch die Art des Lackierens kann man Form, Länge und Breite des Nagels positiv beeinflussen. Schmale Nägel wirken größer, wenn die Nagelfläche voll auslackiert wird. Breite Nägel kann man optisch schmaler wirken lassen, indem man die Seiten des Nagels beim Lackieren etwas ausspart. Nägel und Hände wirken so insgesamt länger und schmaler.
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